Voodoo

 


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Voodoo Religion

Grundlagen:


Der zentrale Kern im Voodoo besteht aus Ahnenverehrung und Wiedergeburt, Verehrung der Loa (Gott, göttliches Wesen, guter Geist) und Orakel (Zukunftsdeutung, Wahrsagen). Im Voodoo glaubt man an die Wiedergeburt. Die Taten eines Menschen beeinflussen sein jetziges und nächstes Leben. Hat sich ein Mensch gut, rechtschaffen und gläubig verhalten, hat er die Chance zum Loa (Gottheit) aufzusteigen. Somit wird ihm Macht und Einfluss zuteil, aber auch Möglichkeit gegeben, die Welt mitzugestalten. Hat sich ein Mensch weder allzu gut verhalten, noch war er böse, dann wird er neuerlich als Mensch wieder geboren und es beginnt ein neuer Zyklus für Ihn. In dieser Hinsicht hat Voodoo gewisse Ähnlichkeit mit dem Hinduismus, die oben genannt als Karma bezeichnet: "Alles kommt zum Absender zurück!"


Voodoo Magie

Weiße Magie:


Es ist eine Verbindung zu Geistern und Gottheiten. Die Götter, Ahnen und Geister werden in der Voodoo Magie um Hilfe gebeten und man verehrt sie. Ein Voodoo Priester versucht Kontakt mit den Göttern und Geistern aufzunehmen, die er durch Gebete und große Rituale herstellt. Außerdem muss er die Götter und Geister positiv stimmen, damit sie ihm bei den Dingen helfen wie er sie braucht. Der Kontakt zu den Göttern oder Geistern beginnt in einem Trance Zustand, gleichzeitig werden dort die Opfer ausgewählt, die man für den Auftrag braucht.

In der Voodoo Magie gib es verschiedene Heilrituale durch die schon viele Leben gerettet worden sind. Manche Menschen verbinden die Magie eher mit etwas nicht Gutem oder sagen ihr sogar etwas teuflisches nach. Bei unserer Arbeit wird mit göttlichen Gebeten und Lichtträgers gearbeitet, so wird sicher gestellt das nichts negatives bei uns mit einfließen kann. Wenn man Voodoo Magie anwenden kann und zwar richtig anwenden kann, so kann einem das u.a Gesundheit, Erfolg und Glück bringen.

Im Voodoo wurden oft auch magische Puppen benutzt. Die Puppen hatten den Vorteil das manche Menschen sich leicht vorstellen konnten das diese Puppe eine Art Gottheit darstellt. Diese Puppe kann genau so dein Freund als auch dein Feind sein. Man benutzt heutzutage nicht nur Geburtstage, Namen oder Fotos, man kann sich auch Gegenstände von den Opfer oder denen man helfen will nehmen. Egal ob es sich um positive oder negative Magie handelt, je mehr man sich mit dieser Puppe befasst, mit dieser Puppe spricht oder als Beispiel Ihr Opfergaben zur Verfügung stellt, desto besser wird diese Magie auch wirken. Hier ist der wichtigste Punkt das unsere Konzentration der Energie gilt. Egal ob du deinen Feind verfluchen willst, deinem Freund helfen willst oder eine Gottheit um Hilfe bittest, bei der Einweihung und Herstellung von den Puppen muss man ihr viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn diese Puppe eine Gottheit darstellt die ich verehren möchte muss ich mindestens einmal pro Woche Zeit finden um eine Kerze anzuzünden. Wenn es sich um einen Schadens-zauber handelt, dann muss ich bei Vollmond meinen Fluch wiederholen bis ich fühlen kann das es der Person schlecht geht. Wenn es sich um positive Magie handelt ist von Vorteil wenn die Puppe bei der Person liegt die geheilt werden soll.


Voodoo Praktiken

Wanga, Gris-Gris, magische Puppen

Wanga oder auch Ounga ist ein Überbegriff und hat zwei Bedeutungen. Zu einen Magie als solche und eine Sache, die mit Magie verbunden ist. Wanga und Ounga kann etwas sein was rein Astral ist, was so viel heißt wie Virtuell, man kann es also nicht sehen. Das bedeutet ein Magier hat ein Ritual vollbracht und dieses Ritual hat eine Wirkung z.B ein Mensch wird sich plötzlich für eine Frau interessieren oder erfolgreicher sein oder auch das ein Mensch verflucht wird und Pech hat. Es kann aber auch sein das man diese Magie mit einbindet, was bedeutet das ein Magier sich auf Eigenschaften, Dinge die passieren sollen und er diese Dinge mit z.B einem Anhänger verbindet, konzentriert. Man kann es sich so vorstellen das wenn man ein Geschenk bekommt das magisch bearbeitet wurde, was bedeutet mit diesem Geschenk wurden Rituale vollzogen.

Ein Unterbegriff ist Gris-Gris. Gris-Gris ist eigentlich immer Etwas was als Schutzamulett dient. Gris-Gris kann jede beliebiger Gegenstand sein, die für den Magier oder Klienten in Ordnung ist. Bei der Herstellung von Gris-Gris Säckchen gibt es gewisse Richtlinien die man im Voodoo immer beibehalten soll. Die erste Richtlinie: diese Säckchen haben im Inneren drei bis dreizehn Bestandteile. Ein Bestandteil ist eine Pflanze, eines ist von einem Tier und eines ist ein Stein. Welche Bestandteile von Pflanzen, Tieren oder Steinen gebraucht werden hängt von den Analogie Gesetzen ab, die man bei der Magie oder im Voodoo benutzt.

Jedes Gris-Gris hat eine magische Richtung. Das bedeutet es soll eine Sache herbeizaubern, was auch heißt es muss eine Gottheit eingeweiht sein. Bei der Herstellung muss man immer eine Zeremonie machen, indem diese Gottheit sagt was man in diesem Fall in die Säckchen hineingeben muss. Wenn man diese Fähigkeiten von Astralreisen oder übersinnlicher Kommunikation nicht hat, dann muss man sich nach der Literatur und den Analogie Gesetzen richten.

Jedes Gris-Gris Säckchen muss man beräuchern und diese Räucherung muss der Gottheit entsprechen der es gehört. Bei dem Ritual müssen Magier besprechen und darauf atmen und sozusagen damit beleben. Es gibt von Gris-Gris eine Flüssigkeit, die sehr oft Öl ist, die man bei einer Gottheit zur Opferung oder der Ehrung dessen benutzt. Es muss eine Flüssigkeit sein die der Gottheit bzw. dem Ziel entspricht. Grundsätzlich ist es so das Gris-Gris mindestens drei Dinge enthalten soll und maximal dreizehn. Es muss auch eine spezifische Farbe haben, die wiederum davon abhängt zu welcher Gottheit es eingeweiht wurde.


Voodoo

Der magische Zeiger

Nun kann mit der Aufladung eines sogenannten Magischen Zeigers begonnen werden. Dieser darf in keinem Ritual fehlen und dient - geweiht und besprochen - der Konzentration von Energie auf ein bestimmtes Objekt oder eine Person.

Zur Besprechung gibt es eine Auswahl zahlreicher Formeln, die auch angewandt werden müssen, wenn man während des Rituals das Veve, die manifestierte Gottheit, mit weißer Kreide auf den Boden malt. Weiterhin benötigt man eine Vielzahl weiterer Utensilien wie z.B. ein Pendel, Edelsteine, Kerzen, Hühnerfedern, Stahlnadeln, Voodoo-Puppen, Tierblut und Räucherwerk. Je nach Auftrag bringt der Magier verschiedene "Zutaten" zum Einsatz und es ist bei jedem Ritual von großer Bedeutung, den Göttern bzw. einem bestimmten Gott Opfer zu darzubringen. Denn wenn man ihnen nicht ausreichend huldigt, können sie ihre Hilfe verweigern oder sogar dem Priester Schaden zufügen.


Die bekanntesten Gottheiten des Voodoo: 

  • Legba gilt als wichtigster Gott weil er die Schranken zur Geisterwelt öffnet 
  • Loco, der Gott der Natur und der Heilkräfte. 
  • Damballa, der Schlangengott, 
  • Erzulie, die zu den Wassergöttern zählt und in Liebesfragen angerufen wird 
  • Ogu, Gott des Krieges und des Kampfes.